Neues Projekt für Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien: Mit Neuen Nachbarn im Dialog
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Das vom Bundesministerium des Innern geförderte Integrationsprojekt wird im Bremer Westen und Norden (hier im Stadtteil Blumenthal) durchgeführt.

Das Projekt richtet sich insbesondere an bulgarische und rumänische Zuwanderer, die oft unter sehr schwierigen Bedingungen in Bremen leben. Durch die 300 bulgarischen Integrationskursteilnehmer sind die MitarbeiterInnen des ZIS immer wieder mit deren Problemen z.B. im Bereich Arbeit und Wohnen konfrontiert worden.

Ziel des dreijährigen Projektes ist es, eine Verbesserung der Lebenssituation der beteiligten Zuwanderer zu erreichen sowie einen Dialog zwischen den Zuwanderern und ihren deutschen Nachbarn zu initiieren.

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Schwerpunkte sind die Informationsvermittlung, das Kennenlernen der Kultur und Lebensweise der deutschen Nachbarn, die Heranführung an Bildungs- und Qualifizierungsangebote (Integrationskurse u.a.) und die Vermittlung von präventiven Orientierungshilfen, die zum deutschen Arbeits-, Sozial- und Bildungssystem hinführen. Daneben ist die Sensibilisierung und Information der Öffentlichkeit für die Belange der Neuzugewanderten, die Konfliktprävention und die Vernetzung mit anderen Behörden und Institutionen von großer Bedeutung.

Informationsveranstaltungen zu folgenden Themenbereichen werden angeboten, um eine bessere Orientierung im Alltag, im Wohn-, Arbeits-, Bildungs- und Freizeitbereich zu erreichen: Aufenthaltsrecht/EU-Recht, Arbeitsrecht, Recht im Alltag, Mietrecht, KiTa und Betreuungsmöglichkeiten, Erziehungsfragen und Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern, Schule/Bildungssystem und die Weiterbildung für Erwachsene.

Gruppentreffen in KiTas, Schulen und anderen Einrichtungen ermöglichen den Teilnehmern sich auszutauschen und Hilfe bei Problemen zu erhalten. Bei Bedarf erfolgt eine Weitervermittlung an die zuständigen Behörden und Institutionen.

Die TeilnehmerInnen werden Informationen über Integrationskurse bzw. Sprachkurse erhalten und zur Teilnahme an den Kursen motiviert werden, so dass sich ihre Sprachkompetenz verbessert.

Ein wichtiger Baustein ist Gewinnung von Vertrauenspersonen als „Dialog-MultiplikatorInnen. Diese sollen dann selbst Begegnungsmöglichkeiten initiieren und Konfliktprävention – auch nach Ende des Projektes - betreiben können.



Rückblick: Sommerfest in Blumenthal

Am 16.09.2016 beteiligte sich das Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien - ZIS e.V. mit einem Kreativangebot am Sommerfest auf dem Schillerplatz in Blumenthal.

Zu dem Fest hatte die Quartiersmanagerin Carola Schulz zusammen mit den Mitgliedern des AK Blumenthals eingeladen. Bei schönem Wetter gab es von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr zahlreiche Angebote für Eltern und Kinder.

Katja Marinova und Uta Fennekohl-Pacaci (ZIS e.V., Projekt ,,Mit Neuen Nachbarn im Dialog") zeigten vielen Interessierten, wie man aus ausrangierten Ketten schöne neue Armbänder, Ohrringe und Schlüsselanhänger basteln kann.

Der Tisch war bis zum Ende des Festes umringt von Menschen, die alle selbstgebastelten Schmuck mit nach Hause nehmen wollten, so dass am Ende nur wenige Reste übrig blieben.



Es konnten zahlreiche Eltern auf das Angebot für bulgarische Mitbürger aufmerksam machen werden, das jeden Donnerstag von 10 Uhr bis 12 Uhr in Blumenthal im Quartierstreff in der Kapitän-Dallmannstr. 18 im Rahmen des Projektes ,,Mit Neuen Nachbarn im Dialog" stattfindet.



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Rückblick: Tanzfest: Hayde - komm und mach mit!

Am 09.09.2016 fand im Nachbarschaftshaus Helene-Kaisen ein Mitmachtanzfest im Rahmen des ZIS-Projektes ,,Mit Neuen Nachbarn im Dialog" statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der AWO-Projekt Chancenraum und dem Nachbarschaftshause Helene Kaisen durchgeführt.

Nach der Begrüßung durch Uta Fennekohl-Pacaci und Katja Marinova, beide vom Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien e.V., begeisterte die Tanzgruppe ,,Sharenga Cherga" die mehr als 50 Teilnehmer_innen. Die Vorführung von traditionellen bulgarischen Tänzen wurde mit großem Applaus belohnt.
Anschließend spielte die Boyko Borisov Band mit Emin an der Klarinette und Yonko am Akkordeon noch lange bulgarische Tänze. Mitgerissen von den bulgarischen Rhythmen beteiligten sich viele der Teilnehmenden an den traditionellen Kreistänzen.

Alle waren von dem Fest begeistert und hoffen, dass ein solches Tanzfest bald wiederholt wird.

Weitere Informationen zur Tanzgruppe finden Sie hier: sharenacherga.weebly.com



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Rückblick: Ausflug zur Botanika

Am 05.10.16 machte sich eine Gruppe von Bewohnern aus Gröpelingen auf den Weg nach Horn, um die Botanika kennen zu lernen.

Erste Station in der Botanika waren die Koikarpfen, die die Besucher auch selbst füttern konnten. Als nächstes konnte man zwei Gibbonaffen beim Klettern und Herumtoben beobachten. Besonders die Kinder waren begeistert. Alle waren auch dem 12 Wochen alten Gibbonbaby entzückt, dass auf dem Arm des Pflegers bewundert werden konnte.

Anschließend wanderte die Gruppe auf den verschlungenen Pfaden in den Gewächshäusern und bekam so einen Eindruck von der Pflanzenwelt Asiens. In einem chinesischen Pavillon wurde dann der beim Eintritt erhaltenen Tee aufgebrüht und getrunken.

Spannend war dann das Entdeckerzentrum, in dem man viel Neues über die Pflanzen aus ungewohnter Perspektive erfahren und viel durch Sehen und Ausprobieren lernen konnte.

Die Gruppe war auch von den vielen bunten tropischen Schmetterlingen begeistert, die in einem anderen Gewächshaus beobachtet werden konnten. Im Anschluss ging die Gruppe gemeinsam im botanischen Garten und im Rhododendronpark spazieren. Erst um 16.00 Uhr machte man sich auf den Weg zurück nach Gröpelingen. Alle waren von dem schönen Ausflug begeistert.



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Besuch des Theaterstücks "The Art of Arriving"

Am 14. Mai haben zwanzig überwiegend bulgarische Teilnehmer_innen des ZIS-Projektes "Mit Neuen Nachbarn Im Dialog", darunter vier Kinder, gemeinsam das Theaterstück "The Art of Arriving" besucht. In dem Stück spielen bulgarisch-türkisch stämmige Kinder die Geschichte ihrer Migration. Sie erzählen humorvoll und spielerisch über ihre Familie, das Ankommen und Lernen in der neuen Schule, die Gespräche im Arbeitsamt oder im Supermarkt. All dies sind Hürden und Barrieren, welche neuzugewanderte Familien zu überwinden haben.

Da das Projekt "Mit Neuen Nachbarn Im Dialog" hat ähnliche Schwerpunkte wie das Stück, wodurch der Theaterbesuch sehr informativ und hilfreich war. Mit großem Interesse haben sich die Teilnehmenden das Theaterstück angeschaut und fast alle waren begeistert. Auch die Kinder haben große Neugier und Interesse in Richtung Theater entwickelt.

Im Anschluss an die Theatervorstellung konnte unsere Gruppe mit der Regisseurin sprechen und so gemeinsam Unklarheiten, Lob oder Enttäuschungen austauschen und reflektieren.



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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Uta Fennekohl-Pacaci
Gröpelinger Heerstr. 228, 28237 Bremen
Tel: 380 30 71
e-mail: NeueNachbarn@zis-tdi.de

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26.04.2017