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unserer Integrationskurse
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Veranstaltung: Die neuen Pflegegrade - Was ändert sich für Pflegebedürftige?

Am 23.10.2017 vom 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Im Nachbarschaftstreff Kattenturm, Robert-Koch-Straße 70

Veranstaltung in türkischer Sprache - auf Wunsch mit deutscher Übersetzung
Referentin: Sevinc Hicran Gündo?du

Der Weser Kurier berichtete bereits über unsere letzte Info-Veranstaltung über die neuen Pflegegrade im ZIBB Schweizer Viertel.


20.11.2017 |

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Aktueller Pressespiegel


Zu der Austellung im Focke Museum ,,Protest + Neuanfang. Bremen nach '68", bei der auch das ZIS mitgewirkt hat, schreibt der Weser Kurier:

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Dann hat der Weser Kurier unseren Vositzenden Ali Elis und das ZIS porträtiert:

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Und der Weser Kurier berichtet über unsere Info-Veranstaltung im ZIBB Schweizer Viertel über die neuen Pflegegrade:

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20.11.2017 | Fotos: Weser Kurier

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Hafen international - Führung im Hafenmuseum

Hafenmuseum Speicher XI
Sonntag, 03.12.2017 um 11:00 Uhr:
Führung zur Arbeitsmigration in die Bremischen Häfen 1955-1975


"Mit den Händen in Bremen, mit den Füßen im Bosporus"

Durch die sogenannte Anwerbepolitik kamen ab Mitte der 1950er Jahre Tausende Zuwanderer nach Bremen, um auf der AG Weser, bei den Klöckner-Werken oder anderen Unternehmen zu arbeiten.
In seiner Daueraustellung hat das Hafenmuseum Speicher XI in Kooperation mit dem ZIS einen "Erinnerungsort Mgiration" geschaffen, um an die Leistungen und Erlebnisse der zugewanderten Menschen aus der Türkei, aus Griechenland, Italien oder Portugal zu erinnern.

Özdal Dincel, Ennio Chiarelli, Dieter Albers oder Ahmet Terkivatan - die Erinnerungen an das Leben und die Arbeit im Bremer Westen in den 1960er und 1970er Jahren sind sehr verschieden und persönlich. Gemeinsam zeigen sie ein lebendiges Bild einer aufregenden Epoche zwischen Hafen, Gewerkschaft, Verienen, Familie und Nachbarschaft.

Die zweisprachige Führung (türkisch / deutsch) mit einer Zeitzeugin als Gast erzählt Bremer Geschichten der Zuwanderung aus unterschiedlichen Perspektiven. Eine Spurensuche zwischen Integration, Heimat und Identität.

Dauer: ca. 60 min // 7EUR / 5EUR p.P. // Anmeldung im Hafenmuseum unter 0421 - 303 82 79


20.11.2017 | Foto: Hafenmuseum

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Veranstaltung: Wissenschaftliche Vortragsreihe

Im Rahmen der wissenschaftlichen Vortragsreihe "Wandel in der Gesellschaft" laden wir Sie in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen herzlich ein zu der Veranstaltung:

"Mehrsprachigkeit und Integration.
- Wie kann das zusammengehen?"

Referent: Dr. Bärbel Kühl, Sprachenrat Bremen

18.10.2017 17:00 h

Stadtbibliothek Bremen
2.OG in der Krimibibliothek, Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen

Immer noch ist es üblich, dass von Migrantinnen und Migranten vor allem eins erwartet wird: dass sie Deutsch lernen. Das, so hat man lange geglaubt, sei die wichtigste Voraussetzung für schnelle und vollständige Integration. Dabei lernen wir aus der Forschung etwas anderes: Diejenigen lernen am besten, die nicht verdrängen müssen, was sie mitbringen und wo sie herkommen, kulturell und sprachlich. Und ist nicht gerade Mehrsprachigkeit ein begehrtes Gut geworden, gerade heute? Andererseits: wie kann das gehen? Für das ZIS spricht Frau Dr. Bärbel Kühn vom Sprachenrat Bremen e.V. zu diesem Thema."

Seit seiner Gründung 1981 setzt sich das Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien für die Förderung der Integration der in Bremen lebenden Migranten ein. Das ZIS leistet Integrationsarbeit durch vielfältige Projekte für Jung und Alt sowie durch Integrations- und Sprachkurse. Interkulturelle Begegnungen zu fördern und Studien durchzuführen, damit Teilhabe und die Integration durch wechselseitige Prozesse in den Fokus der Gesellschaft rücken, sind ein besonderes Anliegen des Zentrums für Migranten.

Informationen:
Ali Elis, alielis@zis-tdi.de
Tel. 0421 - 6167686


09.10.2017 | Foto: ZIS

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Programmheft 2017/18

Unser aktualisiertes Programmheft [PDF] steht nun zum Download bereit.


25.09.2017

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Veranstaltungsankündigungen
Die neuen Pflegegrade - Was ändert sich für Pflegebedürftige?

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Kontaktstelle bietet im September zunächst in Gröpelingen drei Informationsveranstaltungen an mit dem Titel
Die neuen Pflegegrade - Was ändert sich für Pflegebedürftige?


Die Veranstaltungen werden mit einer türkischsprachigen Referentin, Hicran Gündogdu, Gesundheits.- und Pflegeberaterin, durchgeführt, um auch die Älteren zu erreichen, die nicht perfekt Deutsch gelernt haben.

Freitag - nur für Frauen
15.09.2017 | 15.30 - 17.00 Uhr

Dienstag - nur für Männer
26.09.2017 | 14.00 - 15.30 Uhr

Mittwoch - gerne Frauen und Männer
27.09.2017 | 16.30 - 18.00 Uhr

Im Anhang befinden sich entsprechende Handzettel /Aushänge. Über Weiterleitungen und Ankündigungen würden wir uns sehr freuen.
Weitere Informationen erhalten Sie von Hatice Turan: haticeturan@zis-tdi.de


Download 15.09. | Download 26.09. | Download 27.09.



05.09.2017

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Neuer Gesundheitswegweiser hier nun auch als Download

Gesundheitswegweiser

Sind Sie auf der Suche nach einer Ärztin in Ihrem Stadtteil, die Ihre Sprache spricht?
Benötigen Sie Informationen zu einem bestimmten Thema?
Möchten Sie Ihr Kind in einem Sportverein anmelden?


Liebe Leserinnen und Leser,
diese Broschüre soll Ihnen die Suche nach passenden Angeboten in Ihrer Nähe rund um das Thema Gesundheit erleichtern. Wir haben dazu die Adressen vieler Ärzte und Ärztinnen, Beratungsstellen und anderer Angebote in den Stadtteilen Walle und Gröpelingen herausgesucht und informieren Sie auf den folgenden Seiten darüber, welche Sprachen in den jeweiligen Einrichtungen gesprochen werden und wo in Ihrer Nähe Sie diese finden. Wir hoffen, so zu einem erleichterten Zugang zu den Möglichkeiten des Gesundheitssystems sowie zu einem gesunden und harmonischen Miteinander im Bremer Westen beizutragen!



Hier die neue Version 2017 als PDF zum Download
oder als Print vor Ort erhältlich.


09.08.2017

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Mitmachen und Schätze heben
Eine besondere Ausstellung sowie buntes Aktionsprogramm zur Sozialen Stadtentwicklung im Quartier Kattenturm und Arsten Nord

14.-18.08.2017 o Gorsemannstraße 26 o 28277 Kattenturm

Sie wollen wissen, was sich hinter dem Begriff ,,Soziale Stadtentwicklung" verbirgt und was dazu in Kattenturm und Arsten Nord passiert? Sie sind neugierig, wie vielfältig die Stadtteilarbeit im Quartier gestaltet wird? - Dann sind Sie in dieser Ausstellung genau richtig!

Anlagen/Yes_we_are_open_Einladung_Bremen.pdf

In der Woche vom 14.-18.08.17 können Sie in der Ausstellung ,,Mitmachen und Schätze heben" im Saal des Ortsamtes Obervieland einen Eindruck bekommen, was die engagierte Arbeit der Akteure und Bürger*innen in diesem Quartier ausmacht.

Ganz schön was los!

de-anmeldung.php>In der Woche findet im Quartier Kattenturm & Arsten Nord ein buntes Aktionsprogramm für Groß und Klein statt. Von der ,,Singenden Haltestelle" über den Blick hinter die Kulissen bis hin zu Stadtteilführungen ist alles dabei! Eine Aktion, die den Gaumen verwöhnt, ist die ,,Suppenstraße". Hier können sich Schleckermäuler und Suppenliebhaber zwischen 12:00 und 14:00 Uhr vor dem Ortsamt Obervieland durch die vielen Töpfe mit verschiedenen Suppen essen.

Das Aktionsprogramm mit allen Infos erhalten Sie Anfang August`17 bei den beteiligten und den folgenden Akteuren:

o Quartierszentrum am Sonnenplatz
o Theodor-Billroth-Straße 32 (im Quartiersmanagement Kattenturm & Arsten Nord) sowie 38 (im Büro am Sonnenplatz)
o 28277 Bremen-Kattenturm
o Ortsamt Obervieland o Gorsemannstraße 26
o 28277 Bremen-Kattenturm

Veranstalter:
de-archiv.php Aufsuchende Altenarbeit-Hausbesuche Obervieland, AWO Funpark, AWO Kinderhaus Annemarie Mevissen, AWO Kinder- und Jugendhaus, AWO Soziale Dienste Referat Asyl / Migration, bras e.V - upsign. BREBAU GmbH, Bremer Heimstiftung - Stadtteilhaus Kattenturm u, Stadtteilhaus Kattenesch, Bremer Volkshoch-schule, Bürgerhaus Gemeinschaftszentrum Obervieland e.V., Caritasverband Bremen e.V., CDU Bremen, Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Bremen e.V. - Aktiv Treff Arsten Nord, Ev. Abrahamgemeinde, Familie im Stadtteil (FiS), Ganztagsgrundschule Stichnathstraße, Gemeinsam in Bremen, Gewoba, Gröpelinger Recycling Initiative e.V., Gymnasium Links der Weser, Haus der Familie Obervieland, Hilfe-Netzwerk - Sprach- und Kulturvermittlung e.V., Kinder- u. Familienzentrum Stichnathstraße, Klinikum Links der Weser, Kochgruppe - WiN-Projekt Gemeinsam aktiv älter werden, Lucky Walls, Martinsclub Bremen e. V., Ortsamt Obervieland, Projekt ANKOMMEN IM QUARTIER, Quartier gGmbH, Quartiersmanagement Kattenturm & Arsten Nord, Quartierstreff Kattenturm, RehaZentrum Bremen GmbH, SPD Ortsverein Kattenturm u. Kattenesch, Täter -Opfer-Ausgleich Bremen e.V., Verein zur Förderung akzeptierender Jugendarbeit e.V., Zentrale für Private Fürsorge, Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien - ZIS e.V.


28.06.2017 | Logo: Sozial Stadt Bremen

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Neue Dauerausstellung im Hafenmuseum Speicher XI erinnert an die Geschichten der Bremer Arbeitsmigration
50 Hände, die Bremen prägten

Das schreibt der Weser Kurier über unseren "Erinnerungsort Migration":
Hier online zu lesen

oder hier als PDF zum Download






28.06.2017 |

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Bildungsreise nach Istanbul in der Europawoche 2017 - mit Überraschungen

Auf Einladung der Marmara Universität Istanbul/ Europa Institut reiste eine 17köpfige Gruppe im Rahmen unserer Kooperationsvereinbarung vom 7. bis 14.Mai 2017 nach Istanbul.

In dieser Woche fanden mehrere Konferenzen, Vorträge und Begegnungen statt. Zur Eröffnung hielt der berühmte Schauspieler Ediz Hun einen Vortrag über Umweltprobleme und Lösungsansätze. Das ZIS hat sich in der Woche mit zwei Vorträgen auf dem Göztepe Campus beteiligt: ,,Die Rolle der NGOs in der deutschen Gesellschaft am Beispiel des Zentrums für Migranten und Interkulturelle Studien, Bremen", Dipl. Soz.wiss. Gudrun Münchmeyer-Elis, und ,,Europäische Union: Migration, Staatsbürgerschaft und Identität", Dipl. Soz.päd. Ali Elis.

Die Gruppe wurde durch den Leiter des Europa Instituts, Prof. Dr. Muzaffer Dartan, empfangen. Im Gespräch ging es um die Eröffnung des ,,Erinnerungsorts Migration" im Hafenmuseum Bremen und weitere Planungen zur Migrationsgeschichtsarbeit. Die Teilnehmer der Bremer Gruppe mit Wurzeln in Istanbul äußerten den Wunsch nach einem Migrationsmuseum in Istanbul und baten ihre Unterstützung an durch ihre Lebensgeschichten und Erinnerungen. Gleichzeitig bat das ZIS mit seinen Mitarbeiter_innen an, die Erfahrungen weiterzugeben, die nach zweijähriger Arbeit bis zur Eröffnung des ,,Erinnerungsorts Migration" im Mai entstanden sind, weiterzugeben.

Außerdem wurde von Seiten der Gruppe des ZIS der Wusch geäußert in Zusammenarbeit mit der Marmara Universität und der Stadtverwaltung Kadiköy/Istanbul, einen Stiftungswald; ,,Wald der Migration", zu pflanzen zum Andenken an die Arbeitsmigranten aus der Türkei nach Europa.

Mit Schiff, Bus und Bahn zwischen Europa und Asien

Nach Besichtigungen einiger Sehenswürdigkeiten der Stadt und einer Bosporus Tour konnte die Gruppe Fahrten von Europa nach Asien und umgekehrt erleben: Über drei Bosporus Brücken, durch den Marmaray- Tunnel mit der Bahn und Avrasya-Tunnel mit dem Bus.

Tagesfahrten nach Bursa und nach Eskisehir

Weitere Höhepunkte der Woche waren die Tagesfahrten nach Bursa und nach Eskisehir. In Bursa wurde unter anderem eine Fahrt mit der längsten Seilbahn der Welt im Uludag Skigebiet unternommen.

In Eskisehir gab es eine Reihe interessanter Orte zu besichtigen, wie das Meerschaum -Stein - Museum und das Wachsfiguren-Museum sowie der Holzbasar in der historischen Altstadt. Am Abend erlebte die Gruppe eine Überraschung: In der Cagdas Sanatlar Galerisi fand eine Ausstellungseröffnung ,,AHVAL" des berühmten Künstlers Hanefi Yeter statt, der viele Jahre in Berlin gelebt und gearbeitet hat. In Europa hat der Künstler über fünfzig große Ausstellungen realisiert. Während der Eröffnung hat Ali Elis sich mit dem Oberbürgermeister von Eskisehir, Prof. Dr. Yilmaz Büyükersen, getroffen und als Vorsitzender des ZIS einen Besuch in Bremen vereinbart.


14.06.2017 | Foto: ZIS

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Impressionen der Eröffnung des "Erinnerungsort Migration - Arbeitsmigration in die Bremischen Häfen"

Die Eröffnung des "Erinnerungsort Migration - Arbeitsmigration in die Bremischen Häfen" war ein voller Erfolg. In der Langen Nacht der Museen kamen ca. 530 Besucher_innen ins Hafenmuseum.

Informationen:
Ali Elis, alielis@zis-tdi.de


14.06.2017 | Foto: ZIS

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Museumseröffnung
Mit den Händen in Bremen, mit den Füßen im Bosporus...

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen der ,,Langen Nacht der Museen" stellen wir den ersten Teil des Projektes

"Erinnerungsort Migration - Arbeitsmigration in die Bremischen Häfen"

am 20. Mai 2017, 18.00 Uhr im Hafenmuseum Speicher XI der Öffentlichkeit vor.

Seit Herbst 2016 arbeiten das Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien e.V. und das Hafenmuseum Speicher XI an einer Ausstellung, die als Teil der Dauerausstellung den Blick auf die Bremische Hafengeschichte um die Perspektive der Menschen erweitern soll, die in den 1960er und 1970er Jahren als Arbeitskräfte einwanderten und noch heute in Bremen leben.

Nachdem im ersten Schritt die Grundlagen des Ausstellungskonzeptes umgesetzt wurden, wird in der zweiten Phase des Projektes eine Vertiefungsebene in der Ausstellung geplant.

Wir möchten Sie recht herzlich zu unserer Ausstellungseröffnung einladen. Von 20 - 21 Uhr wird außerdem Osman Engin aus seinem neuen Buch ,,...zwischen Köfte und Korinthenka ckern" lesen. Gleichzeitig findet die jährliche "Lange Nacht der Bremer Museen statt: Unter dem Motto "Anders sehen" erwartet Sie bis 1.00 Uhr Musik, Lesungen, Gespräche, Film und Spiel! Das komplette Programm. Gleichzeitig werden wir Sie mit einem Buffet erfreuen.

Mit freundlichen Grüßen
Ali Elis
Vorsitzender


Erinnerungsort Migration.

Zur Arbeitsmigration in die Bremischen Häfen 1955-1975

Durch die so genannte Anwerbepolitik kamen ab Mitte der 1950er Jahre Tausende Zuwanderer nach Bremen, um auf der AG Weser, bei den Klöckner-Werken oder anderen Unternehmen zu arbeiten.

In Kooperation mit dem Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien e.V. (ZIS) will das Hafenmuseum Speicher XI in seiner Dauerausstellung einen Erinnerungsort Migration schaffen, um an die Leistungen und Erlebnisse der zugewanderten Menschen aus der Türkei, aus Griechenland, Italien oder Portugal zu erinnern.

Özdal Dincel, Ennio Chiarelli, Dieter Albers oder Ahmet Terkivatan die Erinnerungen an das Leben und die Arbeit im Bremer Westen in den 1960er und 1970er Jahren sind sehr verschieden und persönlich. Gemeinsam zeigen sie ein lebendiges Bild einer aufregenden Epoche zwischen Hafen, Gewerkschaft, Vereinen, Familie und Nachbarschaft.

Der Erinnerungsort Migration erzählt Bremer Geschichten der Zuwanderung aus unterschiedlichen Perspektiven. Eine Spurensuche zwischen Integration, Heimat und Identität.

Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung des ersten Ausstellungsmoduls zum Auftakt der Langen Nacht der Bremer Museen am 20. Mai 2017 um 18.00 Uhr.

Begrüßung:
Astrid Müller, Kuratorin Hafenmuseum Speicher XI

Einführung:
Dr.Steffen Wiegmann, wiss. Mitarbeiter
Ali Elis, Vorsitzender ZIS

Der Erinnerungsort Migration ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern wird weiter entwickelt und ergänzt werden.

HAFENMUSEUM SPEICHER XI
Am Speicher XI 1 // 28217 Bremen
Telefon: 0421 - 303 82 79
www.hafenmuseum-speicherelf.de


12.05.2017 | Pressetexte ZIS & Hafenmuseum

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Dr. Etem Ete war Referent bei unserer wissenschaftlichen Vortragsreihe



15.06.2017 | Foto: ZIS

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Veranstaltung: Wissenschaftlichen Vortragsreihe

Im Rahmen der wissenschaftlichen Vortragsreihe "Wandel in der Gesellschaft" laden wir Sie herzlich ein zu unserer dritten Veranstaltung in diesem Jahr.

,,60 Jahre Migration nach Deutschland -
Erfahrungsbericht eines Zeitzeugen"

Referent: Dr. Etem Ete, Facharzt für Psychiatrie, Hamburg

24.05.2017 17:00 h

Stadtbibliothek Bremen
2.OG in der Krimibibliothek, Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen

Seit seiner Gründung 1981 setzt sich das Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien für die Förderung der Integration der in Bremen lebenden Migranten ein. Das ZIS leistet Integrationsarbeit durch vielfältige Projekte für Jung und Alt sowie durch Integrations- und Sprachkurse. Interkulturelle Begegnungen zu fördern und Studien durchzuführen, damit Teilhabe und die Integration durch wechselseitige Prozesse in den Fokus der Gesellschaft rücken, sind ein besonderes Anliegen des Zentrums für Migranten.

Informationen:
Ali Elis, alielis@zis-tdi.de


12.05.2017 | Foto: ZIS

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Ehrenurkunde für Ulrike Pala

Am 22.03.2017 überreichten wir der Leiterin des Ortsamtes West, Frau Ulrike Pala, eine Ehrenurkunde zur Anerkennung ihres Engagements für die interkulturelle Arbeit in Bremen. In einigen Stadtteilen ihres Zuständigkeitsbereichs, Stadtbezirk West, ist der Anteil der Wohnbevölkerung mit einem Migrationshintergrund bremenweit am höchsten. Und gerade hier lässt sich feststellen, dass die Menschen friedlich und ohne Vorurteile miteinander leben. Sie trägt mit ihrer kommunalpolitischen Arbeit wesentlich zu diesem gelungenen Miteinander bei.
Wir haben unsere Veranstaltung "Erinnerungsort Migration" - Verwirklichung eines Migrationsgeschichtsmuseums im Rahmen der wissenschaftlichen Vortragsreihe "Wandel in der Gesellschaft" als Rahmen für die Überreichung der Urkunde ausgewählt, da mit dem Migrationsmuseum ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Entwicklung der Integrationsarbeit -nicht nur- im Westen Bremens gelegt wird.

Weitere Informationen:
Ali Eliş, Vorsitzender des Zentrums für Migranten und Interkulturelle Studien - ZIS


30.03.2017 | Auf dem Foto von links: Ali Elis, Ulrike Pala, Zeynep Sümer | Foto: Hatice Turan

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Ausstellung im Projekt "Alt ist nicht gleich alt"

Am Samstag, den 18. März, fand im Gemeinschaftsraum Gröpelinger Heerstraße 228 eine Ausstellung im Rahmen unseres Projektes "Alt ist nicht gleich alt" statt.

Eine Gruppe von 10 Hobbymalerinnen trifft sich alle zwei Wochen, um unter der Leitung von Zeynep Sümer gemeinsam kreativ zu sein. Die ausgestellten Bilder waren überwiegend Landschaftsmotive und Stillleben, Acryl auf Leinwand. Außerdem wurden Naturmaterialien für Strukturbilder eingesetzt.
Zu der Ausstellung am Samstag kamen ungefähr 50 Personen, die sehr beeindruckt waren von der Vielfalt und Ausstrahlung der Bilder.

Zum Hintergrund der Malgruppe: Das Projekt "Alt ist nicht gleich alt" hat das Ziel die Potentiale älterer Migrantinnen und Migranten aufzugreifen und sichtbar zu machen. Frau Sümer gehört zu dem Kreis der freiwillig Engagierten. Durch ihren Einsatz hat sie Frauen Mut gemacht zu Malen und ihre Bilder zu zeigen. Einige der Teilnehmerinnen haben durch dieses Angebot zum ersten Mal in ihrem Leben zum Pinsel gegriffen. Umso erstaunlicher sind die wirklich beeindruckenden Ergebnisse. Andere Teilnehmerinnen malen schon seit längerer Zeit und auch zuhause, genießen es aber in der Gruppe zusammenzukommen und sich auszutauschen.
Weitere Gruppen - Aktivitäten mit Freiwilligen in dem Projekt "Alt ist nicht gleich alt" sind zurzeit eine Nähgruppe, eine Holzwerkstatt, Organisation von Kulturabenden und ein Gesprächskreis.

Fotos: Gudrun Münchmeyer-Eliş
Zum Foto links: von links Özdal Dincel, Necla Efe, Zeynep Sümer, Yurdanur Arslan, Sevgi Balci, Hava Cengiz, Nurten Köksal, Mariana Fereira. Nicht anwesend: Ferisah Cakirgöz, Nuray Gürsel, Nursen Özcelik


20.03.2017

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Aufruf vom Bremer Rat für Integration

Das ZIS unterstützt den Aufruf des Bremer Rat für Integration:

Der BRI fordert Radio Bremen auf, den Frequenzentausch zurück zunehmen. Das Hörfunkprogramm ,,Cosmo" hat in der derzeitigen politischen Lage eine wichtige Funktion. Anfang Februar wurden die Hörfunkfrequenzen von ,,Cosmo" (ehemals Funkhaus Europa) und ,,Bremen Next" ohne Vorankündigung getauscht. Das führte dazu, dass die Hörerinnen und Hörer ihr Programm im Sendegebiet von Radio Bremen vergebens suchen. Wir fordern deswegen Radio Bremen auf den Tausch der Frequenzen rückgängig zu machen.

http://weact.campact.de/petitions/bri-fordert-radio-bremen-auf-frequenzentausch-zu-revidieren-1


15.03.2017

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Veranstaltung: Erinnerungsort Migration

Im Rahmen der wissenschaftlichen Vortragsreihe "Wandel in der Gesellschaft" laden wir Sie herzlich ein zu unserer zweiten Veranstaltung in diesem Jahr.

,,Erinnerungsort Migration"

Verwirklichung eines Migrationsgeschichtsmuseums

Referent_innen: Astrid Müller, Geschäftsleiterin des Hafenmuseums Speicher XI
Dr. Steffen Wiegmann; Kurator am Hafenmuseum, Speicher XI
Ali Eliş, Vorsitzender des Zentrums für Migranten und Interkulturelle Studien - ZIS

22.03.2017 17:00 h Stadtbibliothek Bremen

2.OG in der Krimibibliothek, Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen

Weitere Informationen finden Sie im Anhang.


13.03.2017 |

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Einladung zu einer Ausstellung

Wir laden herzlich ein zu einer Ausstellung im Rahmen unseres Projektes "Alt ist nicht gleich alt"

Samstag, 18.März
13.00 - 18.00 Uhr

Gemeinschaftsraum
Gröpelinger Heerstraße 228

Die Malgruppe unter der Leitung
von Zeynep Sümer stellt ihre Bilder aus!

Eintritt frei!

Weitere Informationen: Hatice Turan und Gudrun Münchmeyer-Eli?

Im Anhang können Sie den Flyer zur Aussstellung und Flyer zum Projekt "Alt ist nicht gleich alt" auf Deutsch und Türkisch herunterladen.


13.03.2017

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Ein "Erinnerungsort Migration" für den Bremer Westen

Wir freuen uns, dass nun endlich folgendes Projekt realisiert wird. Wie Sie wissen, setzt sich das Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien seit seiner Gründung 1981 für die Förderung der Integration der in Bremen lebenden Zuwanderer ein.

Im Mai 2017 soll in der Dauerausstellung des Hafenmuseums Speicher XI in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien (ZIS e.V.) ein ,,Erinnerungsort Migration" geschaffen werden. Hierfür wird ein Teil der Ausstellungsfläche umgestaltet. Ziel ist es, die Leistungen der zugewanderten Menschen aus der Türkei, aus Portugal, Italien und Griechenland für Bremen und ihre Herkunftsländer zu würdigen und den Dialog zwischen Großeltern- und Enkelgeneration zu stärken.

Lebensgeschichten der Arbeiter und Familien der A.G. Weser und weiterer Unternehmen der Bremischen Hafenwirtschaft werden im Fokus der historischen Betrachtung stehen. Darüber hinaus jedoch zielt die Ausstellung auf die Gegenwart: Welche Unterschiede und Parallelen sind im Hinblick auf Zuwanderung und Integration heute im Vergleich zu damals festzustellen? Inwiefern kann die Betrachtung und Anerkennung der Leistungen und Erfolge, der Konflikte und Rückschläge der sogenannten ersten Zuwanderergeneration zu einem tieferen Verständnis der aktuellen Gesellschaft führen?

Hafenmuseum Speicher XI

Seit 2004 zeigt das Hafenmuseum Speicher XI im letzten gründerzeitlichen Speicher der Stadt auf 2.600qm Ausstellungsfläche folgende Themen:

- Geschichte des Hafenbaus
- Berufsbilder und Hafenarbeit in der Zeit des Stückgutumschlags
- Geschichte Bremischer Reedereien und des Warenumschlags
- Bremische Hafenwirtschaft im Wandel
- Sonderausstellungen

Der geplante Ausstellungsbereich erweitert für das Hafenmuseum die Perspektiven der Vermittlung im Bereich Migration und erhält seine besondere Qualität durch die Kooperation mit dem ZIS. Das Hafenmuseum Speicher XI und das Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien streben im Projektverlauf eine kulturelle Multiperspektive des zentralen Themas Migration an.

Während sich die Debatten zum Thema Zuwanderung naturgemäß im Spektrum gegenwärtiger Ereignisse bewegen, benötigen jedoch die Fragen der langfristigen Integration und der Diskurs innerhalb einer interkulturell geprägten Gesellschaft Orte der Vermittlung, Forschung und Diskussion. Regionale und besonders lokale Museen sind in der Lage, diese besondere Funktion in ihrer Arbeit am Kulturerbe einer Gesellschaft wahrzunehmen.

ZIS - Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien

Seit seiner Gründung 1981 setzt sich das Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien für die Förderung der Integration der in Bremen lebenden Migranten ein. Das ZIS leistet Integrationsarbeit durch vielfältige Projekte für Jung und Alt sowie durch Integrations- und Sprachkurse. Interkulturelle Begegnungen zu fördern und Studien durchzuführen, damit Teilhabe und die Integration durch wechselseitige Prozesse in den Fokus der Gesellschaft rücken, sind ein besonderes Anliegen des Zentrums für Migranten.

Die Absicht, einen musealen Dokumentations- und Lernort zur Migration in Bremen zu schaffen, ist ein kontinuierliches Ziel des ZIS. Dieses Ziel soll mit der Schaffung eines ,,Erinnerungsortes Migration" im Hafenmuseum Realität werden. Im weiteren strebt das ZIS für 2017 die Einrichtung weiterer Orte in Walle und Gröpelingen an, welche sich mit den Themen ,,Interkultureller Diskurs" und ,,Sammlung" beschäftigen. Diese Orte sollen den ,,Erinnerungsort Migration" im Hafenmuseum funktional zu einem Migrationsmuseum ergänzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl. Sozialpädagoge Ali Eliş
- Vorsitzender -


08.03.2017 | Quelle Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:061011-120443-%C3%9Cberseestadt-SpeicherXI.jpg

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KulturAbend im Rahmen des Projektes "Alt ist nicht gleich alt"

Die erste Veranstaltung im Rahmen der Kulturabende des Projektes "Alt ist nicht gleich", die durch die Projektteilnehmer_innen selber gestaltet werden, hat mit sehr guter Resonanz am 24.02.2017 stattgefunden. Frau Hayriye Tekek hat über die Region Hatay und die Stadt Antakya - Antiochia berichtet, über die Region in der heutigen Türkei, in der sie geboren wurde und aufgewachsen ist. Es fand ein anregender zweisprachiger Abend statt mit Bildern und persönlichen Berichten, in denen Frau Tekek auch Erzählungen ihrer Eltern weitergab, die noch die Aufnahme der Region Hatay in die neugegründete türkische Republik erlebten. Die reiche kulturelle Geschichte der Region reicht bis in die Antike zurück und hat zu einem Zusammenleben von Menschen mit christlichen, jüdischen und muslimischen Wurzeln geführt. Frau Tekek besucht ihren Herkunftsort bis heute und betont, dass aus ihrer Sicht das Miteinander der Menschen als Bereicherung anzusehen ist. Gegenseitige Achtung, gute Nachbarschaft und Freundschaften werden dort gelebt solange keine Zwietracht von außen hereingetragen wird. Über die Landschaft und die Sehenswürdigkeiten sagt Frau Tekek: "Man kann es eigentlich nicht erzählen. - Sie müssen kommen und Hatay selber erleben!" Der Abend wurde mit einem reichhaltigen kulinarischen Büffet beendet.

Text und Fotos: Gudrun Münchmeyer-Eliş, ZIS




08.03.2017

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KulturAbend im Rahmen des Projektes "Alt ist nicht gleich alt"

am Freitag, 24. Februar um 18.00 Uhr

Frau Hayriye Tekek
stellt die Region Hatay | Thrakien und die Stadt Antakya | Antiochia vor.

Stiftungsdorf Gröpelingen|Gemeinschaftsraum
Gröpelinger Heerstraße 228

Eintritt frei!

Information: Hatice Turan und Gudrun Münchmeyer-Eliş
Tel.: 83947936 e-mail: Projekt.Alt@zis-tdi.de

Download ausführliche Pressemitteilung auf Türkisch

Download ausführliche Pressemitteilung auf Deutsch




21.02.2017

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,,Die Reise ins Märchenland - Deutschland"

Im Rahmen der wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe des ZIS "Migration und Einwanderergesellschaft" in der Zentralbibliothek Bremen fand am 14.12.2016 eine Gesprächsrunde mit ,,Kindern der ersten Generation der `Gastarbeiter´ der 60ger Jahre" statt.

(...)
Yusuf Celik: Die Frage ist, ob uns der Begriff der Einwanderungsgesellschaft helfen wird. Das Museum jedenfalls kann zu mehr Sensibilisierung beitragen, Bildung, Wissensvermittlung, Verständigung. Und Verständigung führt zu Verständnis und Akzeptanz. Was nicht bedeutet, dass schließlich alle dieselbe Meinung haben, aber dass sie unterschiedliche Meinungen akzeptieren.
(...)

Ergebnisse der Gesprächsrunde vom 14.12.2016 jetzt zum Nachlesen
Download gesamte Gesprächsrunde | PDF




21.02.2017

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Erinnerungsort Migration als Migrationsgeschichtsmuseum

Aufruf:
Hafenmuseum Speicher XI und Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien e.V. suchen Objekte und Geschichten zur Arbeitsmigration in den Bremer Westen

In den ,,langen" 1960er Jahren veränderte sich die bundesrepublikanische Gesellschaft grundlegend: neben einem umfassenden Generationenwechsel stieg die Zahl der Zuwanderer auch in Bremen. In Gröpelingen und Oslebshausen lebten und arbeiteten tausende Menschen unterschiedlicher Herkunft bei der AG Weser, den Klöckner-Werken und anderen Unternehmen.

Wir wollen im Hafenmuseum Speicher XI einen Ort schaffen, welcher an die Leistungen und Erlebnisse der zugewanderten Menschen aus der Türkei, aus Griechenland, Italien oder Portugal erinnert: einen Erinnerungsort Migration für den Bremer Westen.

Dafür brauchen wir Ihre Mithilfe! Wenn Sie selbst dieser Generation Einwanderer angehören, eine Nachkomme der Zuwanderer sind oder sich in ihrer Familie Erinnerungen und Objekte zu dieser Zeit befinden, freuen wir uns sehr über eine Rückmeldung!

Die Ausstellung wird die Jahre von 1955 bis 2016 umfassen und thematisch werden zu folgenden Themenbereichen Objekte und biografische Informationen gesucht:

Aus- und Einwanderung
- Leben in den Herkunftländern Türkei, Portugal, Italien, Griechenland
- Auswanderung und Reise
- Ankunft in Bremen

Leben und Arbeit in Bremen
- A.G. Weser, Atlas, Vulkan, Mercedes, Klöckner Werke
- Freizeit
- Kollegen, Freundschaft, Familie
- Konflikte/Erfolge

Mögliche Objekte können sein: Fotos, Briefe, Arbeitsverträge, Mitarbeiterausweise, Werkzeuge, Alltagsgegenstände und weiteres.

Wir freuen uns über jede Rückmeldung und wissen Ihren Beitrag sehr zu schätzen!

Bei Interesse und/oder für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Ali Eliş (Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien e.V.)
alielis@zis-tdi.de, Tel. 0421 - 6165726

Astrid Müller (Hafenmuseum Speicher XI)
mueller@hafenmuseum-speicherelf.de, Tel. 0421 - 3038279

Dr. Steffen Wiegmann (Hafenmuseum Speicher XI)
wiegmann@hafenmuseum-speicherelf.de, Tel. 0421 - 3038279




21.02.2017 | Quelle Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:061011-120443-%C3%9Cberseestadt-SpeicherXI.jpg

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Pressemitteilung!

COSMO im Radio-Bremen-Sendegebiet fast nicht mehr zu empfangen!!!

Als ehemaliger langjähriges Rundfunksratmitglied von Radio Bremen und engagierter Zuhörer von Funkhaus Europa (Cosmo) teile ich Ihnen mit, dass die Entscheidung, den Sender auf eine neue, schwache Frequenz zu senden, nicht hingenommen werden kann.
Viele Zuhörer und Zuhörerinnen können den Sender nicht mehr empfangen, wie die vielen Beschwerden von Klienten und Mitgliedern uns zeigen!

Radio-Bremen hat die COSMO-Frequenz beschnitten!
COSMO sendet im Bremer Ausstrahlungs-Gebiet seit Freitag, 3. Februar 2017, nicht mehr auf der leistungsstarken Frequenz 96,7, sondern jetzt auf der extrem leistungsschwachen Frequenz 95,6. Das Gleiche im Bremerhavener Ausstrahlungsgebiet. Hier sendet COSMO nicht mehr auf der leistungsstarken Frequenz 92,1, sondern jetzt auf der extrem leistungsschwachen Frequenz 98,9 .
Radio-Bremen hat entschieden, NEXT die leistungsstarken Frequenzen von COSMO zu geben.

Schlimme Folge für COSMO-Hörerschaft im Radio-Bremen-Sendegebiet !
Der Frequenzwechsel hat zur Folge, dass viele Hörerinnen und Hörer COSMO im Radio über UKW im Radio-Bremen-Ausstrahlungsgebiet gar nicht mehr empfangen können! Das betrifft die ganze COSMO-Hörerschaft, die außerhalb von Bremerhaven und Bremen lebt, zum Beispiel in Oldenburg. Und sehr viele COSMO-Hörerinnen und Hörer innerhalb von Bremen und Bremerhaven können COSMO zum Teil gar nicht oder nur in einer technisch schlechten, verrauschten Qualität empfangen. Das bestätigen die vielen Beschwerde-Zuschriften der COSMO-Hörerschaft auf der öffentlichen COSMO-Facebook-Seite!

Kann und möchte Bremen es sich leisten auf COSMO zu verzichten?
Cosmo ist ein integratives, multikulturelles Programm mit einer multikulturellen Redaktion, Fremdsprachenprogrammen und einem öffentlich-rechtlichen Programmauftrag. Schwerpunkt von COSMO sind Gespräche, Moderationen und Berichte über die multikulturelle Gesellschaft, wie sie in Bremen existiert. Kann und möchte Bremen es sich leisten, vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Integrationsherausforderungen dieser Zeit auf COSMO im Radio weitgehend zu verzichten?

Unsere Forderung ist, im Namen aller Betroffenen, dass die Entscheidung rückgängig gemacht wird und das Funkhaus Europa den Sender ,,Cosmo" als interkultureller, mehrsprachiger Sender wieder in Bremen und im Umland wie gewohnt gut zu empfangen ist!

Mit freundlichen Grüßen

Dipl. Soz.-Päd.
Ali Eliş
Vorsitzender


16.02.2017

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Kooperation des Hafenmuseums Speicher XI
und des Zentrums für Migranten und Interkulturelle Studien

Im Mai 2017 wird die Dauerausstellung des Hafenmuseums Speicher XI in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien - ZIS e.V. um den Bereich ,,Arbeitsmigration in die Bremischen Häfen" erweitert.

Die Absicht, einen musealen Dokumentations- und Lernort zur Migration in Bremen zu schaffen, ist ein kontinuierliches Ziel des ZIS. Dieses Ziel soll mit der Schaffung eines ,,Erinnerungsortes Migration" im Hafenmuseum Realität werden. Im weiteren strebt das ZIS für 2017 die Einrichtung weiterer Orte in Walle und Gröpelingen an, welche sich mit den Themen ,,Interkultureller Diskurs" und ,,Sammlung" beschäftigen. Diese Orte sollen den ,,Erinnerungsort Migration" im Hafenmuseum funktional zu einen Migrationsmuseum ergänzen.


Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Astrid Müller (Hafenmuseum Speicher XI)
mueller@hafenmuseum-speicherelf.de, Tel. 0421 - 3038279

Ali Elis (Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien e.V.)
alielis@zis-tdi.de, Tel. 421 6165726

Steffen Wiegmann (Hafenmuseum Speicher XI)
wiegmann@hafenmuseum-speicherelf.de, Tel. 0421 - 3038279

Download ausführliche Pressemitteilung | PDF

Quelle Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:061011-120443-%C3%9Cberseestadt-SpeicherXI.jpg


18.01.2017

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Das Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien feierte am 25. November 2016 sein 35 jähriges Bestehen

Über 200 Gäste waren gekommen, darunter VertreterInnen des Referats Ältere Menschen der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, des Beirats Gröpelingen sowie VertreterInnen aus Vereinen. Besonders gefreut hat uns auch, dass viele neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unseren Integrationskursen dabei waren - und natürlich unsere Kolleginnen und Kollegen, Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder.

Nach einer Begrüßung und einem kurzen Rückblick auf die vielen Aktivitäten der letzten Jahre durch unsere Vorstandsmitglieder Zeynep Sümer und Ali Elis gab es noch zwei Überraschungen: Herr Dieter Adam, Beiratssprecher des Stadtteilbeirates Gröpelingen, überreichte dem ZIS einen Scheck zur Unterstützung der Feier und Frau Barbara Wulff, Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Städtepartnestadt Bremen - Izmir, eine Stadtansicht von Izmir in Form einer künstlerischen Papierrolle.

Hervorgehoben wurde noch ein Ziel für 2017, der Aufbau eines Museums der 1. Zuwanderergeneration. Dieser langjährige Wunsch unser älteren Migrantinnen und Migranten wird in Kooperation mit dem Hafenmuseum in der Überseestadt verwirklicht. Die Eröffnung des ,,Erinnerungsortes Migration" im Hafenmuseum ist im Mai 2017 während der Bremer Langen Nacht der Museum geplant.

Mit einem leckeren Buffet und der Energie der multikulturellen Musikcrew makkas wurde die Feier fortgesetzt.




23.12.2016

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Arbeiten beim ZIS

Wir suchen immer Kursleiter/in für Integrationskurse.

In der Kategorie Arbeiten beim ZIS erhalten Sie weitere Informationen.


17.12.2016

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Spenden über Schulengel.de

Liebe Freunde und Mitglieder des ZIS!
Es gibt eine Möglichkeit das ZIS über eure Einkäufe in Onlineshops finanziell zu unterstützen, ohne dass Euch dadurch zusätzliche Kosten entstehen.

Einfach auf schulengel.de gehen, dort gebt ihr "Zentrum für Migranten" in das Suchfeld ein, wählt dann euren Shop und kauft ein wie gewohnt. Auf unsere Seite kommt ihr entweder über das Banner auf der Linken Seite oder über diesen Link . Die Schritte sind gut erklärt und erfordern keine Anmeldung oder zuätzliche Arbeit. Jedoch können uns diese paar Klicks sehr helfen.

Vielen Dank!


05.06.2013

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